Lage der Schleswig Holstein Liga

Nach 90  Tagen Pause rollte endlich wieder der Ball in der Schleswig-Holstein Liga. Dank seines kunstrasens konnte der TSV Altenholz als erster Kieler Vertreter der höchsten Schleswig-Holsteinischen Spielklasse den zweiten teil der Saison eröffnen.

Abgesehen vom Vorjahresmeister Holstein Kiel verrät ein Blick auf die Tabelle, dass gerade die Kieler Teams noch jede Menge Arbeit vor sich haben, um auch in der nächsten Saison in dieser Klasse zu kicken.

Der Heikendorfer SV ist da schon ein Stückchen weiter und hält bis zum jetzigen Zeitpunkt noch souverän den Platz in der Mitte der Tabelle.

Am schwierigsten scheint die Aufgabe allerdings für den SC Comet Kiel zu werden, der mit acht Punkten Rückstand auf eine Serie hoffen muss. Sollte diese ausbleiben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man in der kommenden Serie nur noch auf Verbandsligaebene agieren wird.

An der Tabellenspitze hat Holstein Kiel zwar die Tabellenführung wieder inne, jedoch hat der Konkurrent vom VfR Neumünster bis jetzt ein Spiel weniger ausgetragen. In Neumünster selbst laufen die Gedankenspiele, ob man es schafft, bei einer möglichen Meisterschaft, wieder den Schritt in die Regionalliga hin zu bekommen.

Die Verhandlungen über die Lizenzen sind bereits in vollem Gange. Wenn man sich zurückerinnert kamen die Neumünsteraner bei ihrem letzten Auftritt in der nächst höheren Spielklasse in arge finanzielle Schwierigkeiten. Beim nächsten Anlauf möchte man natürlich vieles besser machen.

Allerdings wird man auf Seiten der Kieler Störche einiges gegen dieses Vorhaben von Neumünster einzuwenden haben. Kampflos wird man die Tabellenführung und den Titel mit Sicherheit nicht hergeben wollen, denn auch Holstein Kiel will mit der U-23 in die Regionalliga.

 

 

Lage der Verbandsliga

Auch in der Verbandliga ließ ein Kunstrasen den ersten Kieler Vertreter in Aktion treten. In Schönkirchen rollte am Samstag Nachmittag endlich wieder der Ball.

In diesem Jahr schauen besonders die Vertreter der Kieler Kreisliga mit bangen auf die Verbandsligatabelle. Denn gleich vier Teams befinden sich zur Zeit noch in akuter Abstiegsgefahr und könnten wenn es um die Abstiegsplätze geht, ausgerechnet in der Kreisliga einen Erdrutsch verursachen.

So wäre es möglich, dass statt der zwei Regelabsteiger evtl. bis zu drei weitere hinzukommen könnten. Aus diesen Gedankenspielen um einen Abstieg kann sich nur ein Kieler Team geruhsam heraushalten.

Der FC Kilia Kiel ziert nach wie vor die Tabellenspitze der Verbandsliga und straft viele Experten Lügen, die vor beginn der Saison den Kilianern attestierten, sie würden unmittelbar in die Kreisliga durchgereicht werden. Der FC Kilia schaffte es eine homogene Truppe zu formen, die nach Startschwierigkeiten durchstarten konnte und sogar dem übermächtig scheinenden TSV Bordesholm bis heute auf Distanz hält.

Ob es nach der langen Pause so weitergehen kann, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Vorbereitungsspiele verliefen allerdings noch nicht wie gewünscht. Auch in der Verbandsliga ist also an allen Ecken für Spannung gesorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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